Albert Frucke und seine Sinola

 

Mein Name ist Albert Frucke. (Name von der Redaktion geändert) Ich hatte schon alle Hoffnung aufgegeben. Studium hatte ich fertig und bereits einige Zeit im neuen Job gearbeitet. Zuvor hatte ich nie eine Beziehung und auch keine Affäre. Zwar komme ich anscheinend bei den Frauen sympathisch rüber, aber keine wollte mehr von mir.

 

Weder bei der Arbeit noch in der Freizeit hat sich je etwas ergeben. Dann habe ich Online-Portale probiert. Es hat mich einiges an Geld gekostet, aber auch dort hat nie etwas geklappt. Außer einigen interessanten schriftlichen Unterhaltungen im Chat, gab es nichts.

 

Genug ist genug dachte ich mir und wollte endlich keine männliche Jungfrau mehr sein. Ich nahm all meinen Mut zusammen und ging in ein Bordel. Die Dame war wunderschön und trug sexy Unterwäsche. Sie stelle sich mir vor und begann mich zu streicheln. Aber ich war so sehr unsicher und aufgeregt, dass ich keinen hochbekam, egal was sie auch versuchte.

 

Nun war es ganz aus mit meinem Selbstvertrauen. Ich hatte schon mit allem abgeschlossen, was irgendwie mit Beziehungen zu tun hat. Durch eine Zufall kam ich auf eine Seite wo Sexpuppen verkauft werden. An so etwas hatte ich zuvor auch nie gedacht. Ich wollte ja auch immer eine richtige Frau, mit der ich vielleicht sogar eine Familie hätte gründen können.

 

Um endlich mal das Gefühl von Zärtlichkeit und Nähe zu bekommen, bestellte ich mir eine Sexpuppe für knapp 1000 Euro. Das waren Peanuts im Vergleich zu all dem Geld, was ich bis jetzt bei verschiedenen Dating-Portalen ausgegeben hatte. Die Puppe kam bereits drei Tage später bei mir an. Ich war sogar etwas aufgeregt, als ich sie auspackte. Mehr und mehr kam von ihr zum Vorschein. Schließlich lag sie vor mir auf dem Bett.

 

Sie war wunderschön und nackt. Ich muss zugeben, dass ich mich nicht zügeln konnte. Ich zog mich aus und hatte Sex mit ihr gleich dort. Es fühlte sich so weich an, als ich in ihr war und ich kam bereits nach gut einer Minute. Während ich spürte wie ich tief in ihr kam, fiel gleichzeitig eine unglaublich schwere Last von meiner Seele.

 

Ich gab ihr den Namen Sinola. So heißt nämlich auch mein liebster Western. In den nächsten Wochen lernte ich mit ihr, wie man einen weiblichen Körper streichelt und probierte alle möglichen Sexstellungen mit ihr. Ich fühlte mich dadurch immer sicherer und ich wusste nun, wie man Sex macht und wie man sich dabei verhält.

 

Ich war bereit, es nochmal in einem Bordell zu versuchen. Ich traf auf eine etwas reifere Dame und diesmal wurde auch alles hart bei mir, was sollte.
Ich schlief mit der Dame und kam auch nach gut zwei Minuten. Wie stolz ich mich doch nun fühlte. Ich habe mit einer Frau geschlafen und nicht versagt. Das Training mit meiner Sinola hatte sich absolut gelohnt.

 

Einige Tage später ging ich wieder ins Bordel und wollte es mit einer anderen Dame machen. Ihr Name war Maria und sie kam aus Rumänien. Da war sofort mehr zwischen uns und wir trafen und einen Tag später privat außerhalb des Bordells. Es war wohl so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Sie verließ ihre Arbeit und zog zu mir. Drei Monate später haben wir geheiratet.

 

Ich habe ihr meine Liebes- oder besser gesagt Leidensgeschichte erzählt und es war überhaupt keine Problem für sie. Ihr Leben ist ja zuvor auch nicht sehr gut verlaufen. Sinola ist immer noch bei uns. Nicht für erotische Dinge, nein als eine Art Freundin. Sie sitzt in unseren Schlafzimmer auf einem Stuhl in der Ecke und lächelt uns immer freundlich zu.

 

Was mal mit ihr geschehen wird, wenn unser erstes Kind von Maria und mir geboren wird, wissen wir noch nicht. Aber eines ist sicher, ohne Sinola wären meins und Marias Leben ganz anders verlaufen und wir hätten uns niemals kennen und lieben gelernt. Und dafür werden mir Sinola auf ewig dankbar sein.

 

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